Zarchlin wird 1700 als zum landesherrlichen Amtsbauhof Plau gehörig
aufgeführt, auf der Wiebekingschen Karte 1786 aber als eigener Domanialhof. Zarchlin war eine Domäne des großherzoglichen Hausgutes mit einer Größe von 485 ha + 47 ha Wald im Jahr 1896 und 480 ha von 1917 - 1930. Seit den 1870er Jahren pachtete der gleiche Pächter aus der Familie Steinkopf Zahren und Zarchlin, dann bis 1945(?) Ernst Steinkopf Zahren, Carl Steinkopf Zarchlin. Das aufwendige, große und vom Wirtschaftshof weit abgesetzte Wohnhaus wirkt nicht wie ein Pächterhaus, sondern wie ein schlossartiges Gutshaus und war wohl als Residenz der reichen Pächterfamilie Steinkopf gedacht. Es hat Bauornamente, die auch in Schlemmin verwandt worden sind und dürfte danach im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts errichtet worden sein.
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