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Gutshaus Weitendorf bei Brüel

Weitendorf liegt zwischen den Kleinstädten Sternberg und Brüel direkt an der Warnow, die in einem Bogen die ehemalige Gutsanlage umfließt.




Der Ort wurde 1286 erstmals in einer Urkunde erwähnt. Das Herrenhaus entstand 1882 nach Plänen des Architekten Heinrich Gustav Thormann, Auftraggeber war der damalige Eigentümer des Gutes Julius Hüniken, ein aus Hamburg stammender Reeder und Kaufmann. Der gelbe Backsteinbau besteht aus zweieinhalb Geschossen auf einem hohen Keller. Besonders schön ist im Inneren ein großzügiges Vestibül mit Oberlicht und der achteckige Gartensaal. Bei einem Umbau 1905 wurde auf der Hofseite der dreigeschossige Risalit und der von vier Säulen getragene Balkon angefügt. Auf der Rückseite entstand ein zweigeschossiger Anbau mit Terrasse und kleiner Freitreppe. Das Herrenhaus verfügt noch über zahlreiche originale Ausstattungsdetails wie Fenster, Türen, Fußböden oder Stuck. Nach der politischen Wende privatisiert, stand das Herrenhaus ca. 20 Jahre leer. Es befindet sich weiterhin in Privatbesitz und soll nach und nach saniert werden. Einige Wohneinheiten sind fertig gestellt und werden privat bewohnt oder vermietet.

Das Inspektorenhaus im südöstlichen Hofteil entstand laut Inschrift 1903, es ist saniert und bewohnt. Eine schilfgedeckte Stallscheune auf der gegenüberliegenden Seite trägt die Datierung 1881, sie verfällt.

Weitendorf ist Bestandteil des Wochenkalenders 2014

Weitendorf finden Sie im Buch "Fotografische Zeitreise - Mecklenburg", Band 2


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