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Gutshaus Vogelsang bei Ueckermünde

Vogelsang war der Hauptsitz der adeligen Familie von Enckevort. Friedrich von Enckevort erwarb Vogelsang 1718 zunächst auf Pfandrecht, dann 1723 als Lehn.




Er ließ auf dem Grundriss einer alten Burg ein neues zweigeschossiges Wohnhaus erbauen. Ab 1845 erweiterte Eduard Friedrich von Enckevort das Gebäude zu einem repräsentativen Herrenhaus im neogotischen Stil mit Ecktürmen, Mittelrisalit und oberem Zinnenaufbau. Gleichzeitig wurde der Landschaftspark angelegt. Die von Enckevorts lebten und wirtschafteten bis Anfang des 20. Jahrhunderts auf Vogelsang. Nach dem 1. Weltkrieg musste die Familie aus finanziellen Gründen ihren alten Stammsitz verkaufen. Bereits 1914 fiel an der Front mit Eduard Friedrich von Enckevort der letzte Herr auf Vogelsang, seine Söhne konnten das Erbe nicht halten. Das Gutshaus kam in fremde Hände und fand zunächst als Landschulheim praktische Nutzung. 1934 gelangte das Gebäude auf Betreiben des Gauleiters von Pommern, Schwede-Coburg, in den Besitz des “Reichsbundes der Deutschen Beamten”, die hier 1935 ein Schulungslager unter den Namen “Franz-Schwede-Coburg-Beamtenlager” einrichteten. Nach einem Brand wurde das Haus in eher nüchterner Form wieder hergestellt. Während des 2. Weltkrieges wurde es als Lazarett genutzt. Nach 1945 wurde aus dem Gutshaus das Kinderheim “August-Bebel”. Seit 1993, nach dem Auszug des Kinderheims, stand das Haus leer. Derzeit wird es saniert.

Vogelsang ist Bestandteil des Wochenkalenders 2013

Vogelsang finden Sie im Buch "Fotografische Zeitreise - Vorpommern", Band 2


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