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Ein Gutshaus für eine ganze Gruppe!

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Gutshaus Schlatkow

Die urkundliche Ersterwähnung Schlatkows erfolgte 1168. Zu dieser Zeit gehörte der Ort zu den Besitzungen des Klosters Grobe auf Usedom. 1254 wurde Schlatkow ein Rittergut. Es befand sich von 1400 bis 1650 im Besitz der Familie von Horn. In der Folge wechselten die Besitzer häufiger, so werden die Familien von Kreplin, von Wolffradt, Moennich und von Nathusius genannt.




Zur Gutsanlage gehören die beiden Fachwerkhäuser, die 1768 erbaut wurden. Nachdem das alte Fachwerk-Gutshaus abbrannte, wurde 1870 ein neues Gebäude in spätklassizistischer Form erbaut.

Von der Gutsanlage blieb eine 1941 errichtete Feldsteinscheune erhalten, sie dient heute als Festscheune für verschiedene Veranstaltungen. Die alte Schmiede dient als Feuerwehrhaus.

In Schlatkow unterzeichneten am 18. April 1807 schwedische und französische Generäle ein Waffenstillstandsabkommen, zu dem selbst der Schwedenkönig Gustav IV. Adolf im Juni 1807 nach Schlatkow kam, um das Abkommen zu verlängern. Eine Informationsstätte über die historische Entwicklung Schwedisch-Pommerns um 1800 ist heute im teilsanierten Gutshaus zu besichtigen. Eines der beiden im Gemeindebesitz befindlichen Fachwerkhäuser wurde inzwischen denkmalgerecht instandgesetzt.

Ab 1934 wurde in der Gutsanlage die Pommersche Melkerschule eingerichtet. Hier wurden bis 1945 Melker ausgebildet. Nach 1945 erhielten 60 Flüchtlings- und Landarbeiterfamilien Land des ehemaligen Rittergutes.

Bis 2004 war im Gutshaus ein Kinderhort untergebracht. Ab 2004 wurde das Gutshaus saniert. Seit 2007 ist im Gutshaus eine Ausstellung zu Schwedisch-Pommern und dem Waffenstillstand zu Schlatkow 1807 zu sehen. Ab 2008 wird die Fassade des Gutshauses sowie die Freitrappe und die Eingangstür saniert.


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