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Gutshaus Presenske

Das Gutshaus wurde im 19. Jahrhundert errichtet und später baulich verändert. Im 16. Jahrhundert bestand der Ort aus drei Höfen, einer davon befand sich im Besitz der Familie von Krakevitz, die anderen Höfe gehörten der Familie von Bohlen.




1741 gelangt der Ort in den Besitz der Familie von der Lancken. Seit 1838 war die Stadt Stralsund, vertreten durch die Güter- und Klosterverwaltung des Klosters zum Heiligen Geist, Eigentümer des 1903 361 ha und 1945 257 ha umfassenden Gutes.

Die historische Ansichtskarte wurde 1905 von Robert Fock an eine Familie Biengräber in Hamburg-Bergedorf geschrieben. Fock, der damals das Gut Presenske pachtete, hat sich mit seiner Frau auf der Treppe vor dem Eingang des Gutshauses ablichten lassen. Friedrich Giercke ist 1928 als Pächter eingetragen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges quartierte sich die Kommandantur der Roten Armee dort ein. In dieser Zeit brannte das Gutshaus bis auf die Grundmauern ab. Um 1950 entstanden dort unter Verwendung der alten Steine zwei Wohnhäuser. Eine Scheune wird heute noch genutzt und ein ehemaliger Landarbeiterkaten ist stark sanierungsbedürftig. Die übrigen Wirtschaftsgebäude sollen zu DDR-Zeiten von einem Tornado stark beschädigt worden sein, so dass die ortsansässige LPG deren Abriss vornahm.


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