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Design von ars-campus

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Gutshaus Pohnstorf

Gutshaus Pohnstorf

Wunderschön ausgestattetes Gutshaus im Naturpark mecklenburgische Schweiz. Sie können einzelne Ferienwohnungen oder das ganze Gutshaus mieten: mit Park, Schwimmteich und Bio Gemüse aus dem Gutshausgarten.

www.gutshaus-pohnstorf.de


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Gutshaus Peckatel

Seit 1505 waren die Peckateler Güter im Besitz der Penzliner Linie der Familie von Maltzahn. 1629 mussten sie die Güter an verschiedene Gläubiger verpfänden.




Erst 1795 konnten sie durch Joseph von Maltzan auf Werder zurück erworben werden. Zu diesem Zeitpunkt gab es in Peckatel nur ein "unzulängliches" Gutshaus, das nach dem Tod von Joseph von Maltzan seinem zweiten Sohn Friedrich kurzzeitig als Wohnung diente. Nach seiner Heirat 1806 zog er nach Brustorf. Nachdem die Pächter in Peckatel während der französischen Besatzung zahlungsunfähig wurden, zog die Familie für zwei Jahre wieder nach Peckatel, um die zerrüttete Wirtschaft wieder aufzubauen. Friedrich von Maltzan war kein Bauherr, ab 1823 lebte er im Herrenhaus von Rothenmoor. Sein älterer Sohn Albrecht hielt sich häufiger in Peckatel auf. 1850 erhielt Albrecht nach Peutsch auch Peckatel, Brustorf und Junghof. Im Juni bezog er das Gutshaus. Er starb ein Jahr später und sein Bruder Friedrich erbte Peckatel. 1852 heiratete Friedrich Auguste von Oertzen auf Lübbersdorf. Für beide wurde das Gutshaus umgebaut. Es erhielt sein klassizistisch geprägtes Bild mit den hohen Fenstern und dem mächtigen Dach. 1854 bezog das Paar das neue Gutshaus. Ludolf von Maltzan erbte 1887 Peckatel. 1890 heiratete er Auguste Gräfin von Bernstorff. Mit ihrer Mitgift wurde das Herrenhaus erweitert. 1895 wurde der zweigeschossige Anbau in rotem Backstein ausgeführt. Zu Weihnachten 1929 brannten das Dampfsägewerk und die Kartoffelflockenfabrik in Brustorf nieder. Dadurch musste Peckatel 1934 an eine Siedlungsgesellschaft verkauft werden. Ludolf erwarb später das Herrenhaus samt Park zurück. Er wohnte bis zu seinem Tod 1942 darin. Die Erben verkauften das Haus und den Park an den Drahtfabrikanten Orthey aus Rostock, dessen Frau bis 1953 dort wohnte. In der DDR-Zeit wurde der Ahnensaal des Hauses als Turnhalle genutzt. 1960 befand sich im Altbau des Hauses eine Gaststätte. Nach der Wende beauftragte die in Hamburg lebende Erbin einen Makler mit dem Verkauf des Hauses. 1992 erwarb es die Berliner Familie Kurt Unger, die es dann restaurierte.

Hinter dem Gutshaus liegt ein sehr gepflegter Landschaftspark, der nach historischem Vorbild seit Mitte der 1990er Jahre wieder hergerichtet wird.


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