Sie sind hier: Home > Guts- & Herrenhäuser > Gutshäuser - P > Pritzier

Historische Mühlen

Historische Mühlen

In einigen Orten blieben diese besonderen technischen Denkmale erhalten. Viele davon finden Sie auf der Mühlenseite von Ingo Arlt.

zwillingswindmuehlen.de


Design von ars-campus

Design von ars-campus

ars-campus, Gestaltungsbüro aus Rostock und Stralsund: spezialisiert auf Webdesign, Print – und natürlich auf Gutshäuser ...

www.ars-campus.de


Gutshaus Pohnstorf

Gutshaus Pohnstorf

Wunderschön ausgestattetes Gutshaus im Naturpark mecklenburgische Schweiz. Sie können einzelne Ferienwohnungen oder das ganze Gutshaus mieten: mit Park, Schwimmteich und Bio Gemüse aus dem Gutshausgarten.

www.gutshaus-pohnstorf.de


Gutshaus (Herrenhaus) Pritzier

"Das Dorf Pritzier wird zu Beginn des 13. Jahrhunderts als zu Diözese Ratzeburg gehörend genannt. Das Gut ist Lützowscher Besitz.




In der Detmarschen Chronik wird 1392 berichtet, dass bei dem grossen Krieg zwischen dem Herzog von Sachsen, Herren zu Lauenburg, und den Lützows die Feste (Festung) zu Pritzier genommen und verbrannt wurde. Im Jahre 1652 wurde aus dem Konkurs des Landrats Henning von Lützow das Gut an den Rittmeister von Scharfenberg verkauft. Seine Witwe Maria Margarete geb. von Göhren verpachtete das Gut zunächst an Balthasar Friedrich von Zülow, verheiatete sich aber bald darauf mit dem Major von Peterswal. Von dieser Familie kaufte es 1756 der Hauptmann von Hövel. Dann erwirbt es 1764 der braunschweigisch-lüneburgische Stadtvogt und Stiftshauptmann Otto Johann Christoph von Könemann, dessen Nachkommen bis 1945 dort seßhaft geblieben sind."
(Zitat aus "Schlösser und Herrensitze in Mecklenburg", Verlag: Wolfgang Weidlich Frankfurt)

Das heutige Gutshaus wurde von 1820 bis 1825 nach Plänen des Baumeisters Joseph Christian Lillie im Auftrage des Georg Justus von Könemann errichtet. Zeitgleich entstanden auch die Häuser in Lehsen bei Wittenburg, Gudow im Kreis Herzogtum Lauenburg sowie Schönfeld bei Mühlen-Eichsen. Das Gutshaus in Pritzier hat 13 Achsen. Besonders hingewiesen wird auf den ovalen Gartensaal mit großen französischen Fenstern. Nach 1870 wurde die Front mit Verzierungen versehen, die drei Mittelfenster über der Terrasse wurden verkleinert. Heute sind die ehemaligen französischen Fenster zur Front wieder hergestellt. Zum Gutshaus gehörten umfangreiche Wirtschaftsgebäude, von denen heute noch ein Instenhaus und der Pferdestall bestehen, sowie eine englische Parkanlage. Das Gut diente nach 1945 als Wohnhaus für Flüchtlingsfamilien und später als Verwaltungssitz des VEG Pritzier.

1996 erwarb Olaf von Könemann das Gutshaus, einige Nebengebäude und Flächen sowie den ca. 8 Hektar großen Park. Das Haus wurde inzwischen komplett saniert und wird heute privat und als Bürohaus.genutzt.


Schlagworte: