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Gutshaus & Park Krumbeck

1313 hatte Ritter Albert von Heyedebeke seinen Hof dem Kloster Himmelpfort geschenkt. Sechs Jahre später verkaufte Fürst Heinrich seinen Teil des Dorfes an die Mönche.




Nach der Reformation wurde die Familie von Trott mit dem Kloster Himmelpfort und seinen Besitzungen, also auch Krumbeck, belehnt. Nach langen Streitigkeiten, aufgrund der Grenzlage von Krumbeck, ging der Ort schließlich an Mecklenburg-Strelitz. 1797 hatte Ulrich Otto von Dewitz Krumbeck von Karl Ludwig von Berg erworben. Karl Ludwig von Berg war auch der Bauherr des Herrenhauses. Das Haus war ein eingeschossiger Putzbau mit Mansardendach, an dessen rechter Seite sich im Winkel von 90 Grad das heute noch erhaltene Küchen- und Wirtschaftsgebäude anschloss. In seinem Testament räumte der 1808 verstorbene Ulrich Otto von Dewitz seiner Witwe freies Wohnen auf Krumbeck ein. 1832 ließ Otto Ernst Carl Hellmuth von Dewitz nach Entwürfen von Peter Joseph Lenné den Park rund um das Gutshaus neu gestalten. Nach dem Tod Otto Ernst von Dewitz 1858 fiel das Erbe an Ulrich Otto (dem Dritten) von Dewitz, danach ging es an dessen Sohn. Dieser zog mit seiner Schwester nach Krumbeck und ließ im Winkel von 90 Grad auf der linken Seite des Hauses ein neues Herrenhaus errichten, das mit dem Altbau durch einen gedrungenen Turm verbunden wurde. Ursula von Dewitz trat nach dem Tod ihres Bruders 1921 das Erbe an. Sie floh 1945 von Krumbeck. Die Einrichtung des Krumbecker Herrenhauses ging 1945 fast restlos verloren. 1952 war der Altbau des Herrenhauses abgebrannt. Im Neubau befanden sich Wohnungen und bis zur Wende auch die Gaststätte "Zum roten Hirsch". Vorher war das Gutshaus Flüchtlingsunterkunft, Lehrlingswohnheim und LPG-Küche. Ein halbes Jahrhundert nach Kriegsende konnte eine nachgeborene Nichte der Dewitz-Familie die Reste des Krumbecker Gutshauses kaufen. Fünf lange Jahre hatte sich Isabelle Kühne von Dewitz mit ihrer Familie um die Immobilie bemüht. 1996 ging die junge Familie daran, ihr neues Heim zu restaurieren und zu modernisieren. Im Juni 1997 konnte Einzug gehalten werden. Heute wird vom Gutshaus aus ein Landwirtschaftsbetrieb verwaltet.

Krumbeck ist Bestandteil des Wochenkalenders 2011


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