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Kalender 2017

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Der neue Gutshäuser- und Schlösser-Kalender 2017! Darin stellen wir 10 Gutshäuser und 2 Schlösser in M-V vor.

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Hohen Demzin, Burg Schlitz

Der Baubeginn für das heutige Herrenhaus erfolgte 1806 durch Hans von Labes, der nach der Heirat mit Louise von Schlitz den Namen des Schwiegervaters annahm.




Er ließ zuvor den Vorgängerbau, eine Burg, die völlig heruntergekommen war, abreißen. Der Bau kam durch Kriegszeiten zum Erliegen und wurde erst 1812 weitergeführt. Gleichzeitig erfolgte die wirtschaftliche Sanierung des Gutes und die Anlage des 60 ha umfassenden Landschaftsparkes, den 36 Denkmäler schmücken.


"Des Großherzogs Königliche Hoheit haben dem von dem Dom-Dechanten Grafen von Schlitz auf dessen Karstorfer Feldmark neu angelegten Hofe, den Namen Burg Schlitz beizulegen, daneben auch auf submisseste Bitte zu bestimmen geruhet, daß diese Burg Schlitz von jetzt an als das Hauptgut betrachtet, Karstorf hingegen nur als eine Pertinenz aufgeführet werden soll.

Schwerin, den 17. Januar 1817"


1824 wurden Herrenhaus und Park fertiggestellt. Der unweit des Herrenhauses befindliche Nymphenbrunnen ist 1905 entstanden und soll aus dem Kaufhaus Wertheim in Berlin im Jahre 1932 hierher ausgelagert worden sein. Ein Exemplar dieses Brunnens soll noch im New Yorker Centralpark stehen. 1831 starb der Graf und das Gut ging an seine Tochter "Adele" und den Schwiegersohn Heinrich von Bassewitz-Schlitz, die es bis 1931 behielten. Danach übernahm die Mecklenburgische Landwirtschaftsgesellschaft den Besitz und verkaufte es 1932 an Dr. Emil Georg von Stauß. Nach der Enteignung der Familie 1945 wurde das Herrenhaus als Flüchtlingsunterkunft und Schule genutzt. Nach der Wende erwarb Günter Mast, ein Fabrikant, das Herrenhaus und ließ es sanieren. Es folgte ein Besitzerwechsel. Das Herrenhaus wird als Schloss-Hotel geführt.

Der Park von Burg Schlitz

Burg Schlitz ist Bestandteil des Wochenkalenders 2006

Burg Schlitz finden Sie im Buch "Fotografische Zeitreise - Mecklenburg", Band 2


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