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Kalender 2017

Kalender 2017

Der neue Gutshäuser- und Schlösser-Kalender 2017! Darin stellen wir 10 Gutshäuser und 2 Schlösser in M-V vor.

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Das Kranich Hotel, Hessenburg

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mit 8 Appartements – individuell gestaltete Zimmer mit alten Gutshausmöbeln, und ein Blick in den Gutspark ...

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Damit Ihr Traum kein Albtraum wird

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Gutshaus Alt Kentzlin

Das Gutshaus Alt Kentzlin wurde 1823 - 25 durch den Ökonomierat und Schafzüchter Daniel Friedrich Maaß (1787-1864) erbaut.




Das eingeschossige Fachwerkhaus mit Krüppelwalmdach ist in einfacher und für das 19. Jahrhundert typischer Bauweise aufgeführt: Das auf einem Feldsteinsockel errichtete, weitgehend regelmäßige Eichen-Ständerwerk hat eine Stärke von knapp 20 cm und ist mit Klinkern ausgefacht. Befensterte und blinde Gefache wechseln sich dabei ab und ergeben dreizehn Fensterachsen, an denen teilweise noch die Beschläge von Klappläden zu finden sind. Die Deckung des Hauses besteht aus Betondachpfannen, die zwischen 1984 und 1986 aufgebracht wurden und das mit zehn Fledermausgauben besetzte Biberschwanzdach ersetzten.

Der Grundriss zeigt eine typische Anlage mit großer Diele, mittigem Flur in Längsrichtung und einem Gartensaal in Verängerung des Eingangsbereichs. Auf der Vorderseite ist die Raumflucht durch eine Enfilade verbunden. Das Gutshaus Alt-Kentzlin zeigt diese verbreitete Raumstruktur in besonders klarer und nicht veränderter Form. Das Gebäude ist halbseitig mit einem in Teilen möglicherweise älteren, gewölbten Keller versehen.

Derzeit befindet sich das Gebäude in stark sanierungsbedürftigem Zustand. Inzwischen ist das Dach jedoch wieder dicht, der Schwammbefall eingedämmt und im Sommer 2002 soll mit der Sanierung des einsturzgefährdeten Kellers und der beschädigten Fachwerkschwellen begonnen werden.

Die Ausstattung ist seit dem Leerzug 1992 bis zur Winterfestmachung 1999 zum größten Teil verloren gegangen; Türen, Fenster und Beschläge lassen sich nur noch an wenigen Stellen finden und rekonstruieren.

Besonders reizvoll ist der hinter dem Haus liegende Garten mit vier zwischen 200 und 500 Jahre alten Eichen, einer Motte (alter Wehrhügel) und einem Obstgarten mit altem Baumbestand.

Das Gebäude befindet sich in Privatbesitz und soll innerhalb der nächsten 10 Jahre behutsam in Stand gesetzt werden, um eines Tages als Wohn-, Arbeits- und Begegnungsort zu dienen. Die Hälfte des Hauses soll dabei zu privaten Wohnzwecken genutzt werden, die andere für die Arbeit und die Veranstaltungen eines Architekturbüros zur Verfügung stehen. Weiterhin sind zwei bis drei Ferienwohnungen geplant.


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